Rundschreiben des Bürgermeisters - Dezember 2007

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Der Winter hat sich heuer bereits Mitte November und somit deutlich früher als sonst eingestellt.

Obwohl die Schneefälle angekündigt waren, hat der Winterdienst in Teilbereichen Tullnerbachs nicht klaglos funktioniert.

Ich werde mit dem betreffenden Vertragspartner ein klärendes Gespräch führen und dabei insbesondere auf die Notwendigkeit hinweisen, dass den besonders sensiblen Straßenzügen Priorität eingeräumt wird.

Ich darf auch gleich zu Beginn des Winters an alle Liegenschaftseigentümer appellieren, einerseits ihren Räum- und Streuverpflichtungen aufgrund der Straßenverkehrsordnung nachzukommen und andererseits ihre Fahr- und Parkgewohnheiten der aktuellen Wetterlage anzupassen.

In Tullnerbach tut sich derzeit Einiges.
Neben bereits bekannten Vorhaben, wie der Errichtung eines Ortszentrums und der Versorgung mit Wiener Wasser, gibt es interessante Neuigkeiten bezüglich Kindergarten und Schule.

Auch dabei handelt es sich um Projekte, die geeignet sind, die Wertigkeit und die Attraktivität unserer Gemeinde zu erhöhen.

Das Projekt Ortszentrum Tullnerbach schreitet zügig voran, hat mittlerweile den Gestaltungsbeirat des Landes passiert und wurde, nachdem ich sofort danach Kontakt mit dem Finanzlandesrat aufgenommen habe, bereits im Hinblick auf die Wohnbauförderung von der Landesregierung positiv beurteilt.

Architekt Mag. Deubner, ein gebürtiger Tullnerbacher, wird in den nächsten Tagen die Einreichpläne vorlegen und sich nach Abschluss des Baurechtsvertrages mit der Alpenland schon der Vorbereitung der Ausschreibungen widmen.

Wenn alles plangemäß läuft, kann im Frühjahr 2008 mit dem Bau des Ortszentrums begonnen werden.

In einem Schreiben der EVN Wasser, das ich dieser Tage erhalten habe, wird bestätigt, dass ab Anfang Dezember (der genaue Tag steht noch nicht fest) Wiener Wasser aus der II. Wiener Hochquellwasserleitung nach Tullnerbach geliefert werden wird.

Laut einer Untersuchung vom August 2007 verfügt das Wasser in allen Belangen über hervorragende Werte. Die Gesamthärte wird rund 8 Grad betragen (entspricht der Härtestufe I).

Die EVN empfiehlt allen Kunden, die bislang eine Wasserenthärtungsanlage in Betrieb hatten, sich rasch mit dem Hersteller der Anlage bzw. mit einem Installateurbetrieb in Verbindung zu setzen.

Der Weiterbetrieb von Enthärtungsanlagen kann nämlich zu Schäden in den häuslichen Leitungen bzw. in den Warmwassergeräten führen.

Die EVN rät auch an, die Gewohnheiten bezüglich der Waschmitteldosierung, der Klarspülerdosierung in Geschirrspülern und der Chemikaliendosierung von Schwimmbecken und Aquarien zu überprüfen.

Wie ich im letzten Rundschreiben erwähnt habe, werden in unserem Bundesland künftig auch Kinder zwischen zweieinhalb und drei Jahren im Kindergarten betreut werden.

Die klare Vorgabe des Landeshauptmannes lautet, dass dieses Ziel möglichst mit Beginn des Kindergartenjahres 2008/2009 erreicht werden soll.

Für die Marktgemeinde Tullnerbach bedeutet das die Errichtung einer vierten Kindergartengruppe.

Ich habe daher bereits Gespräche mit der zuständigen Landesrätin und mit Experten auf Beamtenebene geführt und aufgrund unseres nachgewiesenen nachhaltigen Bedarfes in der Zwischenzeit auch schon Zustimmung zu diesem Bauprojekt erhalten.

Das Land NÖ wird uns dabei finanziell großzügig unterstützen.

Die Chancen stehen auch gut, dass ein langjähriger Wunsch in Erfüllung geht und es in absehbarer Zeit eine Volksschule für alle Tullnerbacher Kinder geben wird.

Die im Endausbau achtklassige Volksschule Tullnerbach, die gemeinsam mit Wolfsgraben und allenfalls auch Ortsteilen von Pressbaum realisiert werden soll, kann nach Mitteilung des Landes im Hauptgebäude der Landwirtschaftlichen Fachschule Norbertinum Platz finden, allerdings erst nach Abschluss der Generalsanierung dieses Baujuwels, voraussichtlich 2010.

Für Tullnerbach wäre das ein echter Meilenstein, wurden doch bisher oft Kindergartenfreundschaften durch getrennte Schulwege zerrissen.

Auch für unsere Nachbargemeinde Pressbaum wäre eine solche Lösung vorteilhaft, weil die Volksschule schon jetzt aus allen Nähten platzt und man sich auf diese Weise kostspielige Zubauten ersparen könnte.

Schwierig werden dennoch die Verhandlungen mit unseren derzeitigen Schulpartnern, insbesondere bezüglich der Aufteilung der bestehenden Restverbindlichkeiten.

Ich bin aber überzeugt davon, dass wir als Mieter im Norbertinum unterm Strich wirtschaftlich profitieren werden. Immerhin fließen derzeit erhebliche Budgetmittel an die Schulgemeindeverbände Pressbaum und Purkersdorf, was nur Wenigen bekannt sein dürfte.

Die jährliche Kopfquote für die Volksschule Purkersdorf betrug im Jahr 2006 rund 740,- Euro pro Schüler, für die Volksschule Pressbaum fast 1.300,- Euro.

Insgesamt leistete die Marktgemeinde Tullnerbach im Jahr 2006 allein für diese beiden Volksschulen Zahlungen von etwa 70.000,- Euro.

Vor kurzem habe ich gemeinsam mit der Direktorin des BG/BRG Purkersdorf einen Gesprächstermin im Landesschulrat NÖ wahrgenommen.

Dabei ging es um die Frage eines zusätzlichen Standortes für das attraktive Purkersdorfer Gymnasium, das den Zustrom an Schülern schon derzeit nur mehr mit Mühe bewältigen kann.

Ich habe nach diesem Gespräch große Hoffnung, dass ab dem übernächsten Schuljahr einige dislozierte AHS-Klassen auf dem Areal des Norbertinums untergebracht werden können.

In dieser Angelegenheit sind aber noch einige Verhandlungen zu führen.

In Tullnerbach werden heuer insgesamt 14 Christbaumsammelstellen eingerichtet.

Sie können Ihre Weihnachtsbäume an den ersten beiden Sonntagen im Jänner (06.01.2008 und 13.01.2008) dort ablegen.

An den folgenden Tagen werden sie von unseren Gemeindearbeitern abgeholt.

Der Grünschnittplatz in der Weidlingbachstraße wird am 12.01.2008 und am 16.02.2008, jeweils von 8 bis 12 Uhr, geöffnet sein.

Die gekennzeichneten Sammelstellen werden in folgenden Bereichen eingerichtet:

Lawies/Hauptstraße/Bolzanisiedlung:

  • vor der Wohnhausanlage Lawieserstraße 34,
  • vor der Wohnhausanlage Prof. Dobrovskystraße 1 im Bereich des Halte- und
    Parkverbotes der Abfallsammelstelle (Zugang bitte freihalten!),
  • im unteren Bereich der Bahnhofallee (Grünstreifen Egererstraße-Bahnhofallee),
  • gegenüber der Wohnhausanlage Hauptstraße 3 (Auffahrt zur Lawieserstraße. links), und
  • Hauptstraße 47 (ehemaliges Lagerhausgrundstück).

Schubertwiese/Norbertinumstraße:

  • Auffahrt zur Schubertwiese neben den PKW-Stellplätzen, und
  • im Bereich Ferdinand-Porsche-Straße/Ferdinand-Waldmüller-Straße beim
    Eingang zum Wald.

Untertullnerbach/Postberg:

  • vor dem altem Feuerwehrhaus, Hauptstraße 11 (Zufahrt bitte freihalten!), und
  • Auffahrt zum Postberg vor den Glascontainern (EVN-Trafostation).

Irenental:

  • im Kreuzungsbereich Klosterstraße/Erlschachenstraße (EVN-Trafostation),
  • im Bereich Brettwieserstraße leeres Grundstück schräg vis a vis vom Bauernhof der Fam. Schrefel 
  • Troppergstraße im Bereich des Feuerwehrhauses (Zufahrt bitte freihalten!),
  • im Bereich zwischen Kriehuberstraße und Gauermannstraße zu Beginn der Ableitungsgräben zwischen Kriehuberstraße 11-13 und Gauermannstraße 16-18, und
  • Am Forst, am Rand der Umkehre.

Auch im Dezember werden wieder kostenlose Beratungen im Gemeindeamt angeboten, und zwar zu folgenden Terminen:

  • Steuerberatung (Mag. Christian Marek) 04.12.2007, 17 bis 18 Uhr
  • Lebens- und Sozialberatung (Lebensberaterin Ingrid Weilinger) 11.12.2007, 17 bis 18 Uhr
  • Erste anwaltliche Auskunft (RA Mag. Johannes Kerschbaumer) 11.12.2007, 17 bis 18 Uhr
  • Energieberatung (Ing. Helmut Krenmayr) 18.12.2007, 16 bis 18 Uhr
  • Rechtsberatung (Notar Dr. Andreas Reim) 18.12.2007, 17 bis 18 Uhr
  • Erstberatung Mediation (Dipl.Mediatorin Gabriele Ramsauer) 18.12.2007, 18 bis 19 Uhr

Um telefonische Voranmeldung (02233/522 88 DW 13, Frau Surböck) wird ersucht.

Die nächste öffentliche Sitzung des Gemeinderates ist für 11. Dezember 2007, um 18 Uhr, im Sitzungssaal des Gemeindeamtes anberaumt.

Die Bürgermeistersprechstunden finden im Dezember jeweils am Dienstag von 18 bis 20 Uhr statt.

Weiters stehe ich am Samstag, 08.12.2007, zwischen 10 und 12 Uhr im Gemeindeamt zur Verfügung.

Darüberhinaus erreichen Sie mich auch telefonisch (0664/2027083) oder per Mail (buergermeister@tullnerbach.gv.at).

18.05.2012 Das aktuelle
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Jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr und jeden Donnerstag von 8 bis 9 Uhr im Gemeindeamt.

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MO - FR von 8 bis 12 Uhr
DI zusätzlich von 16 bis 19 Uhr

3013 Tullnerbach, Hauptstraße 47
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Fax 02233/522 88 20
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