Rundschreiben des Bürgermeisters - Februar 2008
Wie Ihnen vielleicht schon aus den Medien bekannt ist, wird die Landtagswahl 2008 am 09.03.2008 stattfinden.
Bei dieser Wahl kommen mehrere Neuerungen zum Tragen, wie etwa die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre, die Briefwahl und in bestimmten Fällen Wählen im Ausland.
Die Gemeinde hat bereits mit den organisatorischen Vorarbeiten begonnen, demnächst findet die Konstituierung der Wahlbehörden statt.
Ich darf schon jetzt alle Wahlberechtigten einladen, im März von diesem demokratischen Recht Gebrauch zu machen.
Es freut mich Ihnen mitteilen zu dürfen, dass das Projekt "eine eigene Volksschule für Tullnerbach" nach jahrelanger Mühe nunmehr eine beschlossene Sache darstellt.
Im Detail wird die Schule im Norbertinum untergebracht werden, wo pro Schulstufe zwei Klassen, nicht nur für Tullnerbacher sondern auch für Wolfsgrabener und Pressbaumer (Bartberg) Kinder, zur Verfügung gestellt werden.
Darüberhinaus soll laut Amt der NÖ Landesregierung, "das Schulzentrum Norbertinum" bis 2010 errichtet werden.
In diesem werden neben der landwirtschaftlichen Fachschule und der Volksschule auch landesnahe Umwelt- und Tourismusorganistionen sowie das Biosphärenparkzentrum Wienerwald ihren Sitz finden.
Die Kosten für die Sanierung sowie den etwaigen Neubau von Gebäuden werden lt. Dr. Gerhard Tretzmüller (NÖ LReg) ca. 25 Millionen Euro betragen.
In den Wochen seit der Umstellung auf Wiener Wasser kam es im Tullnerbacher Wassernetz gelegentlich zu einem unangenehmen Chlorgeruch.
Nach Mitteilung der EVN Wasser GmbH erfolgte die Desinfektion mit Chlordioxid durch die MA 31 (Wiener Wasserwerke) auf der Grundlage eines entsprechenden Bescheides.
Die MA 31 hat aber zugesagt, die Desinfektion so weit wie möglich zu reduzieren.
Wasser aus Karstquellen (wie etwa das Wiener Hochquellwasser) ist grundsätzlich vor dem Genuss zu desinfizieren, weil die kurze Aufenthaltszeit im Boden zwar eine vergleichsweise geringe Wasserhärte bewirkt, jedoch andererseits die gegen Verunreinigungen schützende Bodenpassage fehlt.
Immer wieder treten Fragen im Zusammenhang mit den abgeschlossenen Umbauarbeiten an der Stauanlage Wienerwaldsee auf.
Aufgrund der Vorgaben des Lebensministeriums waren neue Bemessungsgrundlagen zu berücksichtigen und steht die Standsicherheit des Dammes im Vordergrund.
Im Fall des Wienerwaldstausees heißt dies, dass der Stauraum des Sees auf ein Regenereignis ausgelegt werden musste, bei dem im Einzugsgebiet in vier Stunden 154 Liter Regen pro m2 fallen.
So ist es nicht verwunderlich, dass Anfang September 2007 trotz relativ starken Regens der See nahezu leer schien.
Wegen der noch zu erwartenden höheren Niederschlagsintensitäten aufgrund des Klimawandels sind die ministeriellen Vorgaben aber berechtigt.
Der Dorferneuerungsverein teilt mit, dass mit Wirksamkeit ab 01.01.2008 die Plakatgebühr angehoben wurde.
Nunmehr muss je Plakat ein Betrag von 1,50 Euro bezahlt werden.
Weiters wurde die Anzahl der Plakatständer von 20 auf 25 Stück erhöht.
Es darf mitgeteilt werden, dass ab 01.02.2008 die verlängerte ÖBB Postbus Kursführung, der Linie 351 (Wien, Hütteldorf – Rekawinkel), zum Umkehrplatz "Am Forst" in Betrieb geht.
Gemäß einem Beschluss der NÖ Landesregierung wurde der Heizkostenzuschuss für sozial bedürftige Landesbürger für die Heizperiode 2007/2008 verdoppelt, nämlich von 100 Euro auf 200 Euro.
Jene Personen, die bereits einen Antrag gestellt haben, erhalten ohne weiteres Ansuchen die Erhöhung automatisch ausbezahlt.
Desweiteren wurde von der NÖ Landesregierung per 01.01.2008 eine Verbesserung der NÖ Pendlerhilfe beschlossen.
Die Einkommensgrenzen wurden um 20% erhöht und darüber hinaus wird ein Ökobonus von 20% für die Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln gewährt.
Die erneuerte NÖ Pendlerhilfe ersetzt somit niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern 40% des Preises von elf Monatsstreckenkarten zwischen Wohnort und Arbeitsplatz.
Nähere Informationen sowie Anträge erhalten Sie unter www.noe.gv.at/pendlerhilfe.
Mit 04.02.2008 wird eine Fahrplanverbesserung der ÖBB in Kraft treten.
Eine bisher nur an Sonn- und Feiertagen fahrende Zugverbindung (S-Bahn-Linie S 50) verkehrt neuerdings jeden Abend und hält in allen Stationen.
Nachstehend befindet sich ein kleiner Fahrplanauszug:
- Abfahrt: Wien Westbahnhof 20:08 Uhr, Wien Hütteldorf 20:16
- Ankunft: Unter Tullnerbach 20:33 Uhr, Tullnerbach-Pressbaum 20:38 Uhr
Im Gemeindeamt werden auch im Februar 2008 wieder kostenlose Beratungen angeboten:
- Erste anwaltliche Auskunft (RA Mag. Johannes Kerschbaumer) 05.02.2008, 17 bis 18 Uhr
- Energieberatung (Ing. Helmut Krenmayr) 05.02.2008, 16 bis 18 Uhr
- Steuerberatung (Mag. Christoph Marek) 19.02.2008, 17 bis 18 Uhr
- Rechtsberatung (Notar Dr. Andreas Reim) 19.02.2008, 17 bis 18 Uhr
- Lebens- und Sozialberatung (Lebensberaterin Ingrid Weilinger) 26.02.2008, 17 bis 18 Uhr
- Erstberatung Mediation (Dipl.Mediatorin Gabriele Ramsauer) 26.02.2008, 18 bis 19 Uhr
Um telefonische Voranmeldung (02233/522 88 DW 13, Frau Surböck) wird ersucht.
Die Bürgermeistersprechstunden finden im Februar jeweils am Dienstag von 18 bis 20 Uhr statt.
Zusätzlich stehe ich am Samstag, 09.02.2008, von 10 bis 12 Uhr, im Gemeindeamt zur Verfügung.
Sie erreichen mich ferner telefonisch (0664/2027083) oder per Mail (buergermeister@tullnerbach.gv.at).










