
©Theresa Pewal Wienerwald Festival
Das Wienerwaldfestival war erstmals mit zwei Konzerten Weltklasseniveau in Tullnerbach zu Gast und zeigte dabei eindrucksvoll, wie besonders die Verbindung von Musik, Natur und außergewöhnlichen Orten sein kann.
Den Auftakt machte am Samstag die Kapelle des Norbertinums. In ihrer intimen Atmosphäre und mit ihrer besonderen Akustik wurde sie zur Bühne für Sopranistin Johanna Rosa Falkinger und Alexander Gergelyfian historischen Tasteninstrumenten, teils aus dem 17. Jahrhundert. Renaissance und Barock trafen auf Mozart, Popmusik und musikalische Entdeckungen. Ein Abend, der gerade durch die besondere Akustik der Kapelle, seine Nähe zwischen Publikum, Raum und Musik insbesondere auch die leisen Töne sehr berührte.
Einen Tag später hätte der Kontrast kaum größer sein können: Auf der Waldlichtung Sandling im Irenentalder Familie Wittmann wartete mit Albert Wieder, Thomas Gansch und Leonhard Paul eines der musikalischen Highlights des Festivals. Der Weg führte für die rund 200 Besucher*innen zu Fuß durch den Wienerwald, bevor sich die Lichtung öffnete und zur außergewöhnlichen Naturbühne wurde. Mit „Rambazamba“ ließen die drei Musiker von Weltformat Polka, Walzer, Klassik und Jazz aufeinandertreffen – virtuos, überraschend und mit einer Energie, die das Publikum mitriss.
Gerade diese beiden Tage haben gezeigt, was Kultur im Wienerwald sein kann: „Es war nicht einfach ein Konzert an einem schönen Ort, sondern ein Erlebnis, bei dem schon der Weg, die Landschaft und die Atmosphäre Teil der Musik werden.“ Resümmiert die Tourismusverantwortliche und Initiatorin der Kooperation mit dem Wienerwaldfestival Sabrina Oswald.
Für Tullnerbach waren diese beiden Veranstaltungen deshalb weit mehr als zwei Konzerte. Sie haben besondere Plätze unseres Ortes neu erlebbar gemacht – und gezeigt, wie wunderbar Kultur und Wienerwald zusammenpassen.
Stefan-Paul Porteder, Bürgermeister von Tullnerbach fasst zusammen: „Es war herausragend, dass wir Künstler*innen dieses Formats bei uns in Tullnerbach erleben durften: Johanna Rosa Falkinger, deren strahlende Stimme im Norbertinum eine Klang-Sensation war und Alexander Gergelyfi auf seinen historischen Tasteninstrumenten, haben unser Publikum bezaubert. Und dann, als wunderbarer Gegensatz, ein Weltklasse-Trio mit Albert Wieder, Thomas Gansch und Leonhard Paul mitten auf einer Waldlichtung im Irenental. Zwei völlig unterschiedliche Konzerte an zwei besonderen Orten – genau solche Erlebnisse zeigen, was Tullnerbach, unsere Region und der Wienerwald zu bieten haben. Dieses Wochenende wird vielen von uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben.“
©️Theresa Pewal beim Wienerwald Festival
©️Theresa Pewal beim Wienerwald Festival
©️Theresa Pewal beim Wienerwald Festival
©️Theresa Pewal beim Wienerwald Festival
©️Theresa Pewal beim Wienerwald Festival